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Bericht zum 7. Symposium "Forschung trifft Praxis"


Am 27.9.2011 wurde das Symposium „Forschung trifft Praxis“ zum siebten Mal abgehalten. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher waren anwesend, was das Interesse an forschungsbasierten Themen wiederholt bestätigt.

 

Auch 2011 konnte die Grazer Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft gemeinsam mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Universität Graz das Symposium „Forschung trifft Praxis“ organisieren. Basierend auf dem Feedback des Auditoriums des Symposiums 2010 wurde über Themen wie Umgang mit Aggressionen, Zusammenhänge von Demenz und Pflegeabhängigkeit sowie Mangelernährung referiert.
Mag. Marianne Raiger zeigte – auf bereits bewährte Art – gegenwärtige Entwicklungen in der Pflege auf, wie die Mitwirkung von Pflegepersonen bei der Pflegegeldeinstufung oder das Kompetenzmodell für Pflegeberufe. Für einen weiteren spannenden Vortrag über Entlassungsmanagement und Pflegemediation konnten DGKS Judith Jaindl und Elke Krois, BSc, MSc gewonnen werden. DGKS Daniela Schoberer, BSc, MSc referierte praxisnah über die Anwendung von „Evidence-based-Nursing“ Pflegefragen. Wie in den vergangenen Jahren konnten auch dieses Jahr Studierende des Masterstudiums Gesundheits- und Pflegewissenschaft ihre Projekte aus dem Modul „Verbesserung der Pflegepraxis“ vorstellen. Dabei sorgte eine Broschüre zur Angehörigenschulung bei der Dekubitusprophylaxe für Begeisterung im Publikum. Bei der Posterpräsentation wurden Modelle aufgezeigt die dazu beitragen könnten Forschung in den Pflegealltag zu implementieren. Ein abschließender Vortrag von Frau Univ. Prof.in Dr.in Christa Lohrmann über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von ForscherInnen und PraktikerInnen rundete die Veranstaltung ab.
Das Symposium zeigte erneut auf, wie viel Entwicklungsarbeit noch geleistet werden muss, um Forschung in die Praxis zu implementieren. Jedoch kann man recht optimistisch sein, die BesucherInnenzahl veranschaulicht, wie interessiert Personen aus der Pflegepraxis an den forschungsbasierten Themen sind.
Wir bedanken uns für die netten Gespräche in den Pausen und die positiven Rückmeldungen am Ende der Veranstaltung und hoffen auf ein Wiedersehen im September 2012!

 

Unterlagen zum Download:

 

 


Bericht zum 6. Symposium "Forschung trifft Praxis"

Am 27.9.2010 haben sich Forschung und Praxis beim 6. Symposium in Graz getroffen. Die sehr gut besuchte Tagung bestätigte, dass das Interesse der Pflegenden an aktuellen, spannenden und wissenschaftlich fundierten Themen im Wachsen begriffen ist.

 

Die Grazer Gesellschaft für Gesundheits- und Pflegewissenschaft konnte 2010 in bewährter Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Universität Graz und dem LKH Universitätsklinikum Graz ein Symposium organisieren, in dem thematisch ein breiter Bogen gespannt wurde von aktuellen Entwicklungen der Pflege im europäischen Kontext über die Prävalenz von Freiheitsbeschränkungen und Pflegekräfte als wichtige AnsprechpartnerInnen der gesundheitlichen Folgen von Gewalt bis zum ergebnisorientierten Schmerzmanagement. Ein wesentlicher Teil wurde auch der Vernetzung von Forschung und Praxis gewidmet.

 

Schon in den Eröffnungsreden von Franziska Köck, Vorsitzende der GGesGPW, Univ.Prof. Dr. Gilbert Reibnegger, Vizerektor für Studium und Lehre der Medizinischen Universität Graz und Christa Tax MSc, Pflegedirektorin des LKH Universitätsklinikums Graz, wurde spürbar, dass die Zusammenarbeit von Forschung und Praxis in Graz wirklich gelebt wird und wechselseitig davon profitiert.

 

Mag.a Marianne Raiger, Vizepräsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes berichtete über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Pflege in Österreich. Sie brachte diese in Bezug zum internationalen, insbesondere aber zum europäischen Kontext, in welchen sich die Pflegewissenschaft schon gut etabliert hat.

 

Wie und wodurch die Praxis von der Forschung bewegt wird, dem zentralen Aspekt der Tagung, ging Univ. Prof.in Dr.in Christa Lohrmann nach. Sie zeigte sowohl fördernde als auch hemmende Elemente sehr klar und deutlich auf. Studentinnen des Masterstudiengangs der Gesundheits- und Pflegewissenschaft präsentierten interessante und wertvolle Projekte zur Verbesserung der Pflegepraxis und stellten eine Auswahl von Poster vor, die sehr anschaulich und gut nachvollziehbar die Verbreitung und Umsetzung von Forschungsergebnissen aufzeigten. Die Beiträge der Studentinnen waren sehr professionell gestaltet und fanden großes Interesse beim Publikum.

 

Sandra Schüssler, BSc MSc stellte Forschungsergebnisse zur Prävalenz von Freiheitsbechränkungen bei KrankenhauspatientInnen und Pflegeheim-bewohnerInnen in Österreich vor und gewährte den TeilnehmerInnen einen guten Einblick in diesen für die Pflegepraxis sehr sensiblen Bereich.
Thematisch ähnlich war der Vortrag von Mag.a Christine Hirtl gelagert: "Gewalt hat gesundheitliche Folgen - Pflegekräfte sind wichtige AnsprechpartnerInnen für betroffene Frauen und Kinder".

 

Das aktuelle Praxisthema "Qualifizierungsschlüssel" wurde, wissenschaftlich aufbereitet, von Mag.a Dr.in Monika Hoffberger, referiert. In ihrem Vortrag wurde sehr deutlich, wie eng Wissenschaft und Praxis beieinander liegen.

 

Mag.a Christine Foussek und Univ. Prof. Dr. Andreas Sandner-Kliesling rundeten das Symposium mit dem Projekt "Ergebnisorientiertes Schmerzmanagement am LKH-Univ. Klinikum Graz" ab. Dieses interdisziplinär durchgeführte Projekt wurde mit dem SALUS Gesundheitspreis ausgezeichnet und lässt erahnen, wie wichtig Vernetzung und Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen sind.

 

Der Ausfall des Vortrags von Dr. Johannes Nau "Umgang mit Aggressionen" führte kurzfristig zu einer Programmänderung. Mit Zustimmung des Referenten, können wir Ihnen zwei von ihm veröffentlichte Artikel online zur Verfügung stellen.

 

Den OrganisatorInnen der Grazer Gesellschaft der Gesundheits- und Pflegewissenschaft war es ein besonderes Anliegen, eine Ausgewogenheit zwischen praxisorientierten und wissenschaftsorientierten Programmpunkten zu finden.
Das rege Interesse an den Themen und Vorträgen, der informelle Austausch in den Pausen, eine gute Stimmung, viele positive Rückmeldungen und eine steigende TeilnehmerInnenzahl lassen den Schluss auf eine gelungene Veranstaltung zu. Das Symposium "Forschung trifft Praxis" wird im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden.

 

Unterlagen zum Download:

 


Bericht zum 5. Symposium

Zum fünften Mal haben Pflege und Wissenschaft auf Einladung der "Grazer Gesellschaft der Pflegewissenschaft" am 29. September in Graz zusammengefunden. Der Andrang zu dem Symposium hat es eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Das internationale Interesse am breiten Themenspektrum, in dem Forschung und Praxis einander begegnen, hat in Graz einen spannenden Knotenpunkt gefunden.

Von "Alzheimer" bis "Zyklen der Forschung und Praxis" reichte dieses Jahr das Themenspektrum der gut eingeführten Tagungsreihe, die sich insbesondere an Pflegepersonen in der Praxis richtet und Informations- und Wissensaustausch pflegen. Grundlage dafür ist eine bewährte Kooperation der Grazer Gesellschaft der Pflegewissenschaft mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Medizinischen Universität Graz, dem Klinikum Graz und dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband. Zu den Teilnehmerländern zählten heuer Deutschland, Italien, Österreich und die Schweiz.

Als Vorsitzende der Grazer Gesellschaft der Pflegewissenschaft hob Mag. Christine Foussek in ihrer Eröffnungsrede die zentrale Bedeutung des Transfers von Forschungsergebnissen in die Praxis hervor. Vizerektor Univ.Prof. Dr. Gilbert Reibnegger, ein entschiedener Förderer der Pflegewissenschaft, überbrachte die Grußadresse der Medizinischen Universität Graz. Pflegedirektorin Christa Tax MSc konnte von einer bereits gelebten erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Graz und dem Institut für Pflegewissenschaft berichten. Die Präsidentin des ÖGKV, Ursula Frohner, nahm schließlich in ihrem einführenden Referat zur aktuellen berufspolitischen Lage der Pflegenden in Österreich Stellung.

Dr. Antje Tannen von der Charité-Universitätsmedizin Berlin referierte heuer den deutschen Symposiumsbeitrag: "Forschungsblog" – so nennt sie eine neue Form des Forschungstransfers für Gesundheits- und Krankenpflegepersonen in der Praxis und berührte damit gleich ein Kernthema der Symposiumsreihe. Anschließend widmete sich Univ.Prof. Dr. Julita Sansoni von der Sapienza University of Rome dem Thema Alzheimer und berichtete von Studienergebnissen und Effekten dieser Krankheit auf die Betreuungspersonen.

Aktuelle Forschungsergebnisse des Grazer Instituts für Pflegewissenschaft, präsentiert von Institutsvorständin Univ.Prof. Dr. Christa Lohrmann, Diplompflegepädagogin Juliane Eichhorn-Kissel und Helga Elisabeth Breimeier BSc MSc sowie von Studierenden des Masterstudiums der Gesundheits- und Pflegewissenschaft lieferten spannende Einblicke in aktuelle Fragestellungen der Pflegewissenschaft: Standards und Leitlinien, Umsetzungsmodelle und -strategien (Posterpräsentation), Angehörigenschulung (Schulungsmodell) und vieles andere mehr bewiesen auch sehr konkret, wie die Forschung bereits Veränderungen in der Praxis ausgelöst hat. Die Studierenden beeindruckten durch ein hohes Maß an Professionalität und lösten durch ihre Beiträge große Begeisterung beim Publikum aus.

Dunja Nicca MNS BNS AKP ist Pflegefachfrau und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kantonsspital St. Gallen. Sie lieferte heuer den Schweizer Beitrag zum Symposium, mit welchem sie ein gleichermaßen schwieriges und hochaktuelles Thema ansprach: Therapieentscheidungen im Leben mit HIV - ein Beispiel für Forschungs-Praxis-Zyklen.

Die stattgefundenen Diskussionen und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen, dass Praxis und Forschung eng miteinander verbunden sind. Anlass genug, auch im nächsten Jahr wieder ein solches Symposium anzubieten.

Unterlagen zum Download:


Vortragsunterlagen zum 4. Symposium


Veranstaltungshinweise

Die Informationen sind aus der Zeitschrift  PFLEGE, die wissenschaftlliche Zeitschrift. Der Kongresskalender ist im Internet gelistet: http://verlag.hanshuber.com/Zeitschriften/Pflege
[ Kongresskalender als PDF herunterladen ]


Sprechstunden der Gesellschaft

Terminvereinbarungen über office@ggespw.at.



Vortragsunterlagen zum 3. Symposium


Praktikumsplätze

Hier finden Sie eine Liste mit Kontaktadressen für mögliche Praktikumsplätze für Studierende der Gesundheits- und Pflegewissenschaft von KAGes - Krankenhäusern.


Regierungsprogramm

S. 103 Soziale Herausforderungen und Gesundheit.
Pflege und Altenbetreuung
S. 112 Prävention, Gesundheitsförderung, Public Health
S. 114 Steuerung des Gesundheitswesen

Regierungsprogramm als PDF herunterladen ...


Vortragsunterlagen zum 2. Symposium
Halfens-Bedeutung_der_Forschung_fuer_die_Pflege.pdf
Heinze-Sturzrisikoeinschaetzung_in_der_Geriatrie.pdf
Jocham-Lebensqualitaet_in_Palliative_Care.pdf
Jocham2-Lebensqualitaet_in_Palliative_Care.pdf
Lahmann-Dekubituspraevalenz_in_stationaeren_Einrichtungen.pdf
Lohrmann-Forschungstransfer_in_die_Praxis.pdf
Saxer-Urininkontinenz_von_Pflegeheimbewohnerinnen.pdf
Dorfmeister-Aggression.pdf
Einladung_Programm.pdf

Statutenänderung

Die Statuten der Gesellschaft wurden geändert und am 18.01.2006 genehmigt.

 

Die aktuellen Statuten als PDF herunterladen

 



Ziele
Etablierung von Pflegewissenschaft und –forschung
Förderung des Informations- und Wissensaustausches in Gesundheit und Pflege
Ausbau von nationalen und internationalen Kontakten

Service
Studieninformation und -beratung
Empfehlung bezüglich pflege- wissenschaftlicher Literatur
Veranstaltungen- Organisation von Referenten




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